Montag, 9. Februar 2015
Manga-Rezension: Yorukumo
Heute mal eine Manga-Rezension (bin noch so begeistert vom Lesen, das muss raus, obwohl ich natürlich noch viel mehr Mangas gelesen und rezensiert habe).

Es geht um die 5-bändige Mangareihe "Yorukumo" (Nachtspinne) von Urushihara Michi. Darin geht es um eine alternative (oder zukünftige...) Welt, in der die Gesellschaft in drei Wohngegenden aufgeteilt ist: die Stadt, der Wald und die Felder. Die armen Leute wohnen auf den Feldern, im Wald wird gehandelt und verkauft, und die reichen Leute wohnen in der Stadt.

Stand: Band 2 gelesen, Band 3 erscheint im März 2015

Nicht nur die ärmlichen Verhältnisse der meisten Bewohner sind schockierend, sodass sie z. B. nicht einmal Wasser zum Trinken haben, und es teuer kaufen müssen (trotz schlechter Qualität), sondern viele Grausamkeiten und Übeltaten drehen dem sensibleren Leser den Magen um. Ungewollte Kinder werden in Käfigen gehalten, um verkauft zu werden, wenn sie "Glück" haben, werden sie von Pharmafirmen gekauft und überleben diese Versuche, nur um dann u. a. als Krabbeltiere zu Mördern zu werden. Yorukumo (besser gesagt Kotatsu) ist einer dieser seltenen Überlebenden. Er zeigt keine Gefühle (hat vielleicht auch keine), fühlt keine Schmerzen und tötet jeden, der seinem Wohltäter, Nakata, im Weg steht. Dieser verfolgt seine ganz eigenen Pläne und oft ist unklar, ob er nur ein Handlanger ist oder jemand, der die Strippen zieht.

Als Kotatsu in die Felder geschickt wird, lebt er fortan in der Pension von Kyoko und ihrer Mutter. Diese bekochen die Armen und Bedürftigen der Felder und heißen jeden willkommen. Kyoko ist ein unschuldiges, natürliches Mädchen, das bisher nur die guten Seiten des Lebens kennen gelernt hat, und die nicht ahnt, welche Seiten der Wald verbirgt. Sie freundet sich mit dem schweigsamen Kotatsu an, und bald wächst ein noch zartes Pflänzchen der Romantik. Bis sie zu beginnen versteht, was wirklich passiert und wer Nakata und Kotatsu wirklich sind...

Der Zeichenstil ist meiner Meinung nach recht einzigartig. Teilweise sehr düster und nicht typisch "mangamäßige" Figuren, sondern eher im absichtlich häßlichen Spektrum gehalten (Kyoko und Kotatsu sind da eher die Ausnahme). Dadurch wird die Story schön unterstrichen, sodass man sich gut auf den Inhalt konzentrieren kann, und gleichzeitig schaurig mitbekommt, was so alles passiert. Die Geschichte enthält keine Helden, Superkräfte oder gutherzige Prinzen (vielleicht nicht einmal ein Happy End für die Hauptcharaktere....!), aber das macht auch den Charme aus.

Hat mir bisher außerordentlich gut gefallen, und ich kann es kaum abwarten bis es weitergeht. Einer der wenigen Manga, die ich mir in Buchform gekauft habe (und nicht mit Fanübersetzung online lese....), weil ich finde, dass sich das richtig lohnt. Auch die Länge (jeweils 240 Seiten) stimmt, der Lesespaß ist nicht nach 5 Minuten vorbei.

Für alle, die auch grausamere Themen aushalten und mögen, aber dabei nur in wenigen Szenen echten Splatter sehen werden, und die gerne untypische Freundschaften (und Romanzen???) sehen.

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Donnerstag, 29. Januar 2015
Sword Art Online (Abschluss der Rezension)
hier:
http://yuukisan.blogger.de/stories/2448650/

hatte ich bereits mit der Rezension angefangen, allerdings war die zweite Staffel noch nicht zu Ende, sodass ich jetzt das Ganze abschließen möchte.

NOchmal kurz zusammengefasst, wir hatten Gun Gale Online als Inhalt der zweiten Staffel, danach kam nordische Mythologie an die Reihe, dann gab es hier und da ein paar persönliche Probleme, Kirito und Asuna haben ihr Haus wieder aufgebaut, und schlussendlich war da die Freundschaft zwischen Asuna und Yuuki, die bis in die bittere Realität führte. Ein sehr trauriges Ende, und ein Cliffhanger, der den Zuschauer dazu verleitet, an eine Fortsetzung zu denken.

Wie schon gesagt, mir persönlich ist Swort Art Online II viel zu wirr und vermischt! Statt ein oder zwei Handlungsstränge auszubauen und dafür mehr Wert auf Details zu legen, wird einfach alles zusammengeschmissen, was der Fan angeblich so sehen will. Gun Gale Online und der Yuuki-Arc hätten ausgereicht und es wäre ausreichend Zeit gewesen, die Geschichte spannender zu gestalten.

Natürlich ist der Anime an sich auch nicht schlecht, aber er fällt für mich in eine Kategorie, die heißt, relativ langweilige Story, und ein Anime, den ich mir wahrscheinlich nie wieder (oder ein zweites Mal) ansehen werde....

Was mich auch ein wenig irritiert hat ist das Ende. Das klingt für mich so, als wird die Geschichte weitergehen, denn letztendlich wird ja eine offene Frage in die Welt geworfen.

Sehr schade fand ich die fast fehlende Romantik zwischen Kirito und Asuna (jaaa, hier und da vorhanden, aber sehr schwach), da hat wohl jeder (weibliche?) Fan auf jeden Fall mehr erwartet, das war eine Enttäuschung im Vergleich zur ersten Staffe.

Bewertung würde ich sagen: 6/10 Punkten, es konnte mich einfach nichts wirklich begeistern oder fesseln!

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wie oft schaut Ihr euch Animes mehrfach an...
...das wäre eine tolle Frage an die Hardcore-Fans :-). Ich gestehe, einige Animes habe ich auch schon 3 - 4 mal geguckt, vor allem wenn eine zweite (oder dritte) Staffel anfängt bekomme ich öfter mal Lust, mir die erste (oder zweite) nochmal anzusehen.

Bei 12 Folgen ist das meist kein Problem (einige schaffen das in einer Nacht....), aber bei 24 (25) oder mehr Folgen (höhö, man denke mal an Naruto, One Piece, Detektiv Conan, Dragonball usw.). kann das schon ausarten.

Mir geht das oft so, dass ich Anime-Serien, die ich nur gestückelt (also 1 Episode pro Woche) gesehen habe, später auf jeden Fall nochmal möglichst am Stück sehe, und manchmal ändert sich dann auch meine Meinung darüber, weil man einen besseren Überblick hat. Ging mir bei Tokyo Ghoul so (der ja auch keinen Abschluss mit Folge 12 hatte).

Oder ab und zu habe ich auch mittendrin Lust auf ein bestimmtes Genre, erinnere mich an einen tollen Anime, und guck mir dann diesen und andere, die ähnlich sind, nochmal an. Verrückt, oder :-)?

Ein wenig scheint das auf meinen Nachwuchs abgefärbt zu haben (ich weiß nicht, wie viele Zilliarden Mal wir schon Mein Nachbar Totoro, Königreich der Katzen, Ein Brief an Momo usw. auf DVD gucken mussten (und meist gleich mehrmals hintereinander an einem Filmabend), aber ich muss auch zugeben, dass mich das normale Fernsehprogramm eigentlich überhaupt nicht interessiert (außer DMAX, LOL).

Wie viel Mal habt Ihr euch Euren Lieblingsanime schon angeguckt? Gebote bitte :)

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Dienstag, 6. Januar 2015
Peppermint Anime Festival in vielen Städten
Peppermint Anime ist ein Produzent und Lizensierer von u. a. Animes weltweit. Auch in Deutschland wird fleißig gearbeitet und nun präsentiert Peppermint Anime ein tolles Anime-Festival in folgenden Städten:
->Achtung, unterschiedliche Termine!

Hamburg
Berlin
Köln
Nürnberg
Wien

alle Details und Infos (welche Filme gezeigt werden, wie das Rahmenprogramm aussieht usw.) findet Ihr auf deren Webseite:
http://peppermint-anime.de/peppermint-anime-festival/
Vielleicht wieder nicht für jeden geeignet, aber die regionale Verteilung (Nord, Ost, West, Süd, Österreich) ist schon einmal ziemlich clever, sodass es schonmal besser erreichbar ist als ein einziges Event.

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